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26.10.2010 | Der WSCW 18 Footer beim Joachim-Hunger Gedächtnispreis 2010...

Wie so oft stand eine Regatta am vergangenen Wochenende auf dem Plan. Diesmal nicht die gewohnte 14 aufm Hänger hinterm Auto, sondern der wieder segelbare 18 Footer unseres Clubs. Jan, Jan-Martin und ich haben uns nach Berlin aufgemacht, um herauszufinden was noch in dem von vielen bereits aufgegebenen Kahn steckt. Hier der Bericht eines wunderbaren Regattawochenendes.

Der Freitag begann mit frühem Aufstehen, Boot abladen und gefühlten Ewigkeiten Aufriggen. "Schnell noch ein wenig Trimm in die Kiste ziehen und ab aufs Wasser" lautete unsere Devise. Den ersten Start verpassten wir leider um knappe 15 Minuten, sodass wir zum Eingewöhnen den anderen 11 Booten auf der Bahn hinterherfuhren. Beim zweiten Start hieß es jetzt Gas geben und das Beste aus dem bei weitem marodestem Boot rauszuholen. Wir hatten einen guten Start und uns gelang es bei Wind zwischen 2-3 Bft einen 7. Platz zu erzielen.

Im 3. Rennen des Tages verließ uns immer mehr der Wind und man erkannte die Geschwindigkeitsvorteile der neueren und bei weitem leichteren Boote (ja, die können ihre Boote tatsächlich zu dritt ins Wasser tragen). Wir schafften es dennoch auf einen 8. Rang und waren somit auch in der Gesamtwertung auf einem uns überraschenden 8. Platz.

Am Samstag hielt die Wettfahrtleitung 4 Rennen für uns bereit. Der Wind wurde anspruchsvoller und zudem kamen ca. 70 505er und 470er, die sich zusammen mit der Berufsschifffahrt und uns das relativ enge Revier auf dem Berliner Wannsee teilen mussten. Wir hatten viele enge Zweikämpfe mit anderen 18s, haben alles an Bord und noch viel wichtiger um uns herum in einem Stück gelassen und sind nicht umgekippt (ein guter Trick um in dieser Klasse nach vorn zu Segeln). Wir beendeten diesen Tag mit zwei 7. Rängen, einem 8. und einem 10. Platz.

Alles in allem war es ein für uns erfolgreicher Tag auf dem Wasser, wenn man den Club-18 mit dem Material der Konkurrenz vergleicht und zudem hatten wir sehr viel Spaß auf dem Wasser. Am Abend empfing uns der Potsdamer Yacht Club mit einem köstlichen Buffet und Freibier. Es war ein gemütliches Beisammensein und wir wurden sehr herzlich von der Klasse der 18 Footer aufgenommen.

Am Sonntag hielt uns eine Vorhersage von bis zu 30kn Wind an Land, denn wir wollten nach einem so glatt abgelaufenen Wochenende keinen Bruch am letzten Tag riskieren, zumal wir nur ein großes Rigg hatten. Beim Abbauen und Einpacken waren wir uns einig: Mal wieder alles richtig gemacht. Es gingen Böen mit bis zu 28kn über den Wannsee und bis auf ein paar der TopTeams blieben alle aus verschiedenen Gründen an Land. Wir behielten also unseren 8. Rang und fuhren gut gelaunt mit Lust auf mehr Regatten in dieser Klasse wieder gen Heimat.

Eike
GER 14
Schmitts Katze


05.09.2010 | All you need is sail – oder ein Potpurrie von Flensburger Förde, Schlei und Lanker See!

Es hagelte nur so von Regattaterminen und fast wären uns die Hänger ausgegangen, so heftig wurde letztes und dieses Wochenende gesegelt!

Bei soviel Terminen ist eine atmosphärisch dichte Berichterstattung einfach nicht möglich, andererseits verdient das Engagement unserer Regattasegler aber Würdigung und so unternehme ich einfach den Versuch die einzelnen Wettkämpfe ein wenig zusammen zu fassen.

Starten wir mit der LJM 2010, Flensburg hatte wieder abwechselnd Sonne und Regen garniert mit Böen bis 20 kts zu bieten, aber auch wiederum ein klasse Wettkampfmanagement und die Kulisse ist stets eine Reise wert. Wir waren dieses Mal auch mit einer kleinen Wagenburg vertreten und genossen einen schönen, wenn auch frischen Abend im Seglercamp. Steamy windows am Morgen - die, die wie wir im Auto übernachteten, konnten sich über Kondenswassermuster an den Scheiben innen, nach einer Nacht im einstelligen T- Bereich freuen.

Acht Optis, zwei 29er und zwei 420er gingen in Flensburg für den WSCW an den Start, für unsere Maßstäbe einfach toll!

Timm Ole behauptete sich mit einem super 12.Platz bei 33 gewerteten Booten in Opti A und die Opti B Segler fuhren in einem Feld von 81 gewerteten Booten mit Gregor auf Platz 21, Lasse auf 27, Paul auf 32, Lennart auf 39, Mats auf 45, Niklas auf 55 und Paul-Niklas auf 58.

Till Jonas und Yannick belegten im Feld der 19 gewerteten 29er einen spitze 10. Platz und konnten jede der insgesamt 7 Wettfahrten, auch bei schwierigem Wind stehen! Mit einem 16. Platz mussten sich Julian und Fabio zufrieden geben aber auch sie zeigten eine schöne Leistung in diesem stark besetzten Feld.

Etwas vom Pech verfolgt waren unsere 420er, Pia und Ilka kamen auf Platz 31 bei 33 Startern und Friederike und Neele hatten am Samstag ernste technische Schwierigkeiten mit dem Rigg, traten am Sonntag noch mal an und mussten wegen Bahnverletzung disqualifiziert werden – so blieb am Ende nur der letzte Platz übrig.

Ihr tragt das mit Fassung und nächstes Jahr zeigt ihr es allen, dass es auch anders geht!

Dieses Wochenende ging am Samstag die Schlei Optiliga zu Ende. In der Silbergruppe (26 Boote) segelten unsere fünf Nachwuchstalente 11 Wettfahrten und das Gesamtergebnis ist für die jungen Segler und den WSCW überaus erfreulich. Jakob sägt mit einem klasse 5. Platz bereits an Timm – Oles Stuhl; Jan Lukas und Jannick fuhren auf Platz 11 und 12, Viola kam auf Platz 14 und Florenz war mit Rang 16 der Held vom Mittelfeld. Glückwunsch euch allen !

Bleibt nur noch vom Preetzer Herbstpokal zu berichten, der besser in Preetzer Wespen Cup umbenannt werden könnte. Schon am Samstag wurde Lasse nach Beendigung der Wettfahrten zwei mal kurz hintereinander gestochen und am Sonntag wurde Paul mit einem Stich in die Hand kurz vor dem Start das Opfer der kleinen schwarz-gelb gestreiften Biester. Notbehandelt mit Antiallergikum und Globuli, die Hand zunächst in der Pütz mit kühlendem Nass, zeigte Paul eisernen Durchhaltewillen und wurde dafür verdient mit dem 3.Platz belohnt. Gregor fuhr auf Rang 4, Mats auf 6, Lennart auf 8, Lasse auf 9 und Paul Niklas erreichte Platz 18.

In dem Feld von 28 Booten dominierte überragend Fin Schröter vom SSC mit 4-mal Platz 1. Fin ist ja „fast einer von uns“ und deshalb umso mehr Herzlichen Glückwunsch von uns allen zum Sieg!

Wenn ihr mitgezählt und ich richtig berichtet habe, dann waren wir an diesem Wochenende mit 11 Booten Opti - mäßig optimal unterwegs , nicht schlecht für den kleinen Verein in Gallien , äh Schleswig – Holstein natürlich!

Liebe Grüße Klaus


24.08.2010 | KÜZ – Donner und Blitz oder Deja vu in Strande

Nach der Sommerpause starteten Gregor, Niklas Paul und Tim - Ole am 21.und 22.08.2010 in Strande bei der KÜZ wieder in die Regattasaison.

Nach der Sommerpause starteten Gregor, Niklas Paul und Timm Ole am 21. und 22.08.2010 in Strande bei der KÜZ wieder in die Regattasaison. Die Erinnerungen an die KÜZ 2009 waren durchaus noch präsent , damals am 2. Wettkampftag verlangten drei durchziehende Gewitterfronten den Opti Kids physisch und auch psychisch Einiges ab. Und auch dieses Mal war am zweiten Wettkampftag Deja vu angesagt als sich in der letzten Wettfahrt der Himmel verfinsterte, Regen los brach, Blitze zuckten und eine Sturmbö nach der anderen für Spannung auf dem Wasser und an Land sorgten. Diesmal waren unsere Segler jedoch schon sehr abgebrüht und suchten unbeeindruckt von der Wetterlage sogar noch darin ihren Vorteil! Allen gelang es in dieser sechsten Wettfahrt weit nach vorne zu fahren. Zur größten Enttäuschung unserer Jungs wurde dieses Rennen nach ihrem Zieleinlauf wenig später aus Sicherheitsgründen abgebrochen und nicht gewertet. Am Ende belegten unsere Opti B Segler mit Gregor auf Platz 14, Paul auf Platz 30 und Niklas auf Rang 33 sehr respektable Ergebnisse in einem anspruchsvoll besetzten Feld von 65 Teilnehmern. (Zum Vergleich Ergebnisse 2009, 3 Wettfahrten, wegen Wetter und daraus folgend DNF und DNS mit am Ende nur noch 43 Teilnehmer in der Wertung: Gregor Platz 18, Niklas Platz 23 und Timm Ole Platz 27).

Auch Timm Ole überzeugte wiederum, wie schon so oft in seiner ersten Opti A Saison, mit einem hervorragenden 19. Platz in einem hochkarätig besetzten Feld von 40 Seglern.

Alles in allem eine sehr, sehr respektable Leistung!

Es ist eine Freude zu erleben wie mutig, geschickt und seefest unsere Regattagruppe inzwischen segelt und auch anspruchsvolle Regatten sicher bestreiten kann. Übung macht nicht nur den Meister, Übung macht vor allem sicher und Sicherheit macht Spaß. Unsere Jungs hatten Spaß trotz hartem Wettbewerb und Gewitter!

Liebe Grüße

Klaus


14.06.2010 | Was für ein Wochenende

Das Optimeeting ist vorbei und es war sehr schön.

Die Vorbereitungen zum Optimeeting liefen gut, die Meldungen trudelten ein und plötzlich lagen 71 Opti B Meldungen vor, was uns sehr freute. Bei den A-Optis gestaltete es sich etwas schwieriger, war doch zeitgleich ein Landeskader-Training und eine weitere Regatta in Schleswig-Holstein angesetzt. Hinzu kam, dass viele A-Segler eine Verschnaufpause einlegten. Nichts desto trotz bekamen wir am Ende 11 Meldungen zusammen und es hat uns wirklich sehr gefreut, dass wir eine Ranglisten-Regatta für die A-Segler zustande bekamen. An dieser Stelle noch einmal der Dank an alle gemeldeten A-Segler. Schön, dass ihr alle gekommen seid. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei den fairen A-Seglern, die sofort eine Mail geschickt haben als klar wurde, dass sie nicht teilnehmen können, sodass wir am Ende immer wussten, woran wir sind.

Der Samstagmorgen begann dann sehr ruhig. Zu ruhig? Der Parkplatz war um 10 Uhr völlig verwaist. Wo waren denn die ganzen Segler? Der eine oder andere Helfer war irritiert und fragte uns beim Eintreffen vorsichtig, ob denn heute keine Regatta sei? Doch, das Optimeeting ist heute, klar findet die Regatta statt. Und so war es dann auch. Innerhalb kürzester Zeit füllte sich der Parkplatz, es wurde ausgeladen, aufgebaut und alles startklar gemacht. Der eher kleine Parkplatz verlangte einmal mehr strikte Ansagen und so kam es, dass immer wieder die Frage gestellt wurde: „Willst du im Auto schlafen? Nein, o.k., dann kannst du hier nicht stehenbleiben und musst auf der Koppel parken“. Nicht selten kam schon beim Öffnen des Fensters „Ja, ich weiß, wir können hier nicht stehenbleiben, das wissen wir doch aus dem letzten Jahr noch und wir fahren gleich weg“. Und so war es dann auch. Alles lief entspannt und locker ab.

Um 12.30 Uhr war dann Steuermannbesprechung und im Anschluss daran machten sich alle Opti-Kinder daran aufs Wasser zu kommen. Schnell sollte sich zeigen, dass die Windverhältnisse mehr als anspruchsvoll waren und es gab bereits 30 Meter ab vom Steg die ersten gekenterten Boote. Da ich Fotos machen wollte und nicht wusste, wie lange die Kinder den harten Bedingungen standhalten würden, wollte ich natürlich gleich bei der ersten Wettfahrt mit auf dem Startschiff sein und das war ich dann auch. Selbst auf dem Startschiff war es kein echter Spaß mehr, die Welle auf dem See war so hoch, dass sie immer wieder über den Bug ins Boot schwappte und trockene Füße waren reines Wunschdenken. Um 14.00 Uhr war dann der erste Start der A-Segler, kurz darauf wurde in der B-Gruppe gestartet. Die erste Wettfahrt verlangte der Wettfahrtleitung und den Seglern alles ab und auch die Sicherungsboote waren im Dauereinsatz. So kam es dann auch, dass die Wettfahrtleitung persönlich auf einen Opti stieg, um eine Flagge zu setzen. Alle Motorboote waren im Einsatz, um gekenterten Seglern zu helfen. Danke Andreas, gut, dass du deine Brille in der Wende dann doch nicht verloren hast und auch nicht gekentert bist. Die Wettfahrt an sich zog sich hin, ein echtes Regattafeld war bereits nach kurzer Zeit nicht mehr zu erkennen, viele Segler fuhren an Land, da die Wetterverhältnisse doch über die eigenen Kräfte gingen. Die Wettfahrleitung beschloss dann Startverschiebung und fuhr zurück an Land. Dort angekommen waren wir noch nicht einmal richtig auf dem Steg und die Diskussionen wurden eröffnet.

Schade, dass unser Wettfahrtleiter Tom Gosch nicht mal in Ruhe einen Kaffee trinken konnte…

Ich werde mich hier jetzt nicht detailliert äußern, möchte nur so viel dazu sagen. Die erste Wettfahrt wurde später für die A und B-Gruppe für ungültig erklärt. Das finde ich persönlich mehr als schade, denn ich habe Kinder bis zum Schluss kämpfen sehen, die unbedingt noch mit letzter Kraft die Ziellinie erreichen wollten und es auch schafften. All diesen Kindern hätte ich es sehr gegönnt, wenn die Wettfahrt auch gewertet worden wäre. Dazu kam es leider nicht, das lässt sich nicht mehr ändern. Ich möchte an dieser Stelle nicht vergessen zu erwähnen, dass die Annullierung der Wettfahrt ein Resultat zweier Proteste war und nicht die Meinung der Mehrheit wiedergibt.

Nach einer guten Stunde an Land beschloss die Wettfahrtleitung gemeinsam mit den A-Seglern, dass in dieser Gruppe noch einmal gesegelt werden sollte und so war es dann auch. Alles verlief planmäßig. In der Zwischenzeit wurden die B-Segler mit Würsten und Kartoffelsalat verpflegt und nach Rückkehr der A-Segler wurden auch diese mit Essen versorgt. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende. Der Sonntag verlief dann wirklich gut, das Wetter war besser, die Verhältnisse lange nicht so hart wie am Vortag und so wurden in der in der Gruppe A und B jeweils 3 Wettfahrten gesegelt. Die Preisverleihung dauerte etwas, aber das Warten hat sich hoffentlich gelohnt. Es gab Pokale, Sonderpreise und Urkunden und die leuchtenden Kinderaugen ließen uns Helfer (Danke Eva und Hauke, dass ihr das alles organisiert habt) den Stress der letzten Tage schnell vergessen. Es war ein schönes Wochenende und ich freue mich schon auf das nächste Opti-Meeting.

Abschließend möchte ich auch der DLRG danken, die einmal mehr tatkräftig dafür gesorgt hat, dass alle Segler wohlbehalten und gut an Land zurück gekehrt sind. Wir wissen, dass Pützen nicht zu euren Aufgaben gehört, aber auch das habt ihr ohne zu Zögern mit erledigt.

Liebe Grüße

Knöllie


 

06.06.2010 | Die wilden Kerle , ab durch die Mitte (Hecke)!

So könnte die Kurzfassung der Ergebnisse unserer Regattagruppe bei der „Eckernförder Eichhörnchen Opti A und B„-Regatta lauten.

Bei herrlichem Wetter und milden Winden erst aus West , sonntags dann aus Ost, starteten Lennart, Gregor , Mats, Lasse, Paul G., Paul F. und Niklas in der B-Gruppe während Timm Ole den WSCW in der Opti-A verteidigte.

Die 120 Boote in B und 48 Optis in A gaben zusammen mit den 28 Europes eine tolle Armada vor der in Sonnenschein getauchten Kulisse der Eckernförder Bucht ab.

Auch wenn die Wind- und Seeverhältnisse eigentlich im „grünen Bereich“ waren, so gelangen unseren Helden während der insgesamt 6 Wettfahrten doch einige spektakuläre Zugaben wie z.B. kentern auf Platz 6 bei Vorwindkurs, am Wind und Kreuzen mit Nasenbluten, ohne dass das Boot die Farbe wechselte und einiges mehr.

Spaß beiseite, unsere Crew hat sich in diesem hochkarätig besetzten Feld super geschlagen!

Mit Lennart auf Platz 43 ( 50/60/24/55/15), Gregor auf Platz 62 (57/61/51/45748) , Mats auf Platz 64 (51/41/72/59/52), Lasse auf Platz 67 (55/43/64/52/63), Paul Gosch auf Platz 70 (48/78/81/14/72), Paul Frey auf Platz 85 (66/91/70/78/62) und Niklas auf Platz 95 (81/79/88/85/99) gelang uns ein respektables Ergebnis im B-Mittelfeld.

Timm Oles Rang 42 ( 29/35/39/42/39) in der A-Gruppe gebührt ebenfalls Anerkennung! Nach seiner hervorragenden letzten B-Gruppen-Saison, er war unter anderem 2009 in Eckerförde Kreismeister geworden, hat er den Mut aufgebracht sich der deutlich raueren Konkurrenz in A zu stellen. Lass dich nicht unterkriegen Timm Ole und zeig weiter für uns Flagge in Opti A! Der WSCW ist stolz, mit dir auch einen Segelsportler in dieser leistungsstarken Gruppe zu haben!

Den Organisatoren vom SCE und der Wettkampfleitung gelang es wieder, in bewährt ruhiger und professioneller Art dieses Segelsportereignis zum Erfolg zu führen und zusammen mit dem herrlichen Wetter waren das einfach zwei schöne Tage!
Liebe Grüße
Klaus


26.05.2010 | Regattabericht Sail Extrem 2010 in Kerteminde

Die erste internationale Regatta für Timm Ole

An diesem Wochenende habe ich an meiner ersten internationalen Regatta teilgenommen. Hier trafen sich über 700 Segler (29er, 29er XX, ZOOM 8, 49er, OPTI ABC, 420er, 470er, RS 100 und viele andere). Von den 700 Seglern waren 209 in 2 Gruppen geteilte Opti A Segler aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Norwegen, Schweden, Finnland und Polen. Das Wetter spielte mal wieder berhaupt nicht mit. Am Samstag zu wenig und am Sonntag zu viel Wind.

Die Wettfahrtleitung entschied sich am Samstag raus zu fahren, was dazu führte, dass aufgrund der überschrittenen max. Zeit ca. 200 Boote ein DNF (Did Not Finish) bekamen. Darauf hin wurde abgebrochen. Am Sonntag war mit ungefähr 22 bis 25 Knoten zu viel Wind. Der Druck im Segel war groß und es viel mir schwer die Schot ´über sechs Stunden zu halten. Aufgrund des ablandigen Windes hatten wir einen erträglichen Wellengang mit einem Meter hohen Wellen. Am Ende des Tages wurde ich dann 148er.

Viele Grüße
Timm Ole


19.04.2010 | Sonne, Wind und viele Kenterungen

Hier geht es zu den Bildern vom Wochenende.

Ohne das Resümee bereits an dieser Stelle vorweg zu nehmen, möchte ich meinen Dank an den SVSH für die Unterstützung und ganz besonders an Oliver Lewin zum Ausdruck bringen. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass dieses Training ein „Mega-Event“ war, den beteiligten 29er Crews und deren Trainern hat es sehr viel gebracht, um sich für die laufende Saison vorzubereiten.

Als Ort der Durchführung des Trainings wurde von den beteiligten Vereinen (Schlei Segel Club, Wassersportverein Fleckeby, Wasserspot-Club am Wittensee) der Wittensee ausgewählt. Bereits im Januar wurde ein geeigneter Termin vor der Segelsaison gefunden, an dem Olli Levin als auch die Segler/Trainer Zeit hatten.

Am Freitagnachmittag (16.04.2010) trafen sich die Segler/Trainer, um die Boote aufzubauen und eine erste Trainingseinheit zu absolvieren. Dies gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet. Der „Winterschlaf“ hatte bei den sechs 29er Crews seine Spuren hinterlassen, es fehlten Teile für das Boot und der persönlichen Ausrüstung. Nach diversen Anrufen bei Holger Jess sowie einigen Kilometern mit dem Auto hatten wir die Boote und Segler komplett ausgerüstet und es ging aufs Wasser. Auch hier machte sich die lange seglerische Pause unmittelbar bemerkbar. Das Handling der 29er machte den Crews bei 5-6 Beaufort sichtlich Schwierigkeiten, die Badesaison 2010 auf dem Wittensee wurde eröffnet.

Auch der Samstag brachte die Crews und Olli – trotz niedriger Luft- und Wassertemperaturen- ganz schön ins Schwitzen. Der Druck auf den Segeln war in vielen Situationen für die Crews zu hoch, es waren oft mehr Rümpfe als Segel zu sehen. Dennoch wurde ein vernünftiges Training absolviert und abends im warmen Clubhaus die Videoauswertung des Tages durchgeführt. Nach einem zünftigen Grillen verschwanden die 29er zügig in ihren Schlafsäcken, das Segeln und Schwimmen hatte sie offensichtlich kräftig gefordert. Am Sonntag war das Segeln bei Windstärken von 2-4 Beaufort relaxter, Oliver konnte nun mit der „Feinarbeit“ bezüglich der Trimmtechniken sowie der Bewegungsabläufe beginnen und entsprechend korrigierende Maßnahmen treffen.

Am Sonntagnachmittag waren sich die 29er einig über folgende Aussage, die wohl am Besten das Wochenende beschreibt: „ Es schallt von Norden, Süden, Osten und Westen, das Training mit Olli war am Besten!“

Vielen Dank nochmals an den SVSH und dir Oliver für diese gelungene Ausbildung.
Dieter Gerngroß WSCW

Anmerkung:
Die 29er waren an diesem Wochenende übrigens nicht nur auf dem Wittensee aktiv, es wurde auch vor Strande und Malente in Gruppen kräftig trainiert.

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